Samstag und Sonntag wurde ein Mietwagen (Nissan Altima - groß und einfach, aber Keyless-Go) gebucht. Samstag zum mal richtig einkaufen beim Wallmart in NewJersey, Sonntag war dann Stand geplant. Nur: wo parkt man ein Mietwagen von Samstag auf Sonntag? In einer Parkgarage für nur 50 USD die Nacht.
Mit Olli ging es am Sonntag früh los, erster Stopp war bei Dunkin Donuts (2 Vanilla frostet Donuts, 1 Bosten Cream Donut und einem Kaffee, der mit einem deutschen Kaffee nur die Temperatur gemeinsam hatte. Nach einem Schluck war der Zuckertagesbedarf gedeckt).
Am Strand in Smith Point angekommen drehten wir direkt um und suchten die nächste halbe Stunde eine Drogeriekette, die Sonnencreme verkauft. Bei deutlich über 35°C war dies eine gute Investition. Zurück am Strand bestaunten wir die 2,5 Meter hohen Atlantikwellen. Nachdem wir es uns in der Sonne bequem gemacht haben, beobachteten wir das Strandleben. Ein Hinweis-Schild ließ uns wissen, dass wir am sichersten Strand der USA lagen, von 1959 bis heute wurden 23.746 Personen aus dem Wasser gerettet. Somit waren wir recht froh, direkt unterhalb des Baywatchturmes zu liegen (Anmerkung: es gab keine weiblichen Rettungsschwimmer).
Das Wasser war recht frisch, die Wellen heftig. Aber es machte einen großen Spaß, durch die Wellen zu tauchen und sich von Ihnen mehr oder weniger elegant ans Ufer tragen zu lassen. Meistens weniger elegant. Der Wasserspiegel des Atlantiks müsste sich etwas abgessenkt haben, nachdem ich unfreiwillig einiges Salzwasser trank ;-)
Beim anschließenden Strandspaziergang wurden wir Zeuge, wie ein vielleicht 15 Jähriger aus dem Wasser gerettet wurde, Ihm ging bei dem Wellengang die Kraft aus. Er konnte den Strand aber glücklicherweise auf eigenen Beinen verlassen.
Traurige Berühmtheit sammelte die Gegend durch den Absturz der TWA800 vor 15 Jahren, diesem Drama wird mit einem großen Mahnmal beeindruckend Rechnung getragen.
Trotz mehrmaligen nachcremens gelang es mir nicht, die Sonne vollständig von meiner Haut fernzuhalten. Einige Stellen (Schultern, Fußrücken, Bauch, Geheimratsecken) machten im Anschluss an den Strandbesuch einen erneuten Zwischenstopp bei der Drogerie (Apre-Sun-Lotion) notwendig.
Das letzte Erlebnis war das Volltanken des Mietwagens (87 Oktan). Wir sind Mitten in eine Motorrad-Gang von ca. 60-70 Maschinen geraten, die weder gesittet noch geordnet die ganze Straße eingenommen hatten. Da wird es einem, auch in einem abgeschlossenen Auto, etwas flau in der Magengegend. Abgezogen sind sie nur auf den Hinterrädern, das war beeindruckend (und ohne Helm oder Lederkluft). Danach konnte das Auto entspannt betankt werden.
Den Abend ließen wir in Manhattan in einem kleinen thailändischen Restaurant ausklingen - man kann in NYC hervorragend und preisgünstig essen, kaum teurer als ein Menü bei einer Fast-Food-Kette.
Hier die dazugehörigen Impressionen:


